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Mit der Beikost beginnt für Babys eine neue Entdeckungsreise: neue Geschmäcker, neue Konsistenzen und der erste Löffel Brei. In diesem Beitrag findest du einen Überblick, wann die Beikost beginnt, wie du Mahlzeiten für Babys zubereitest und welche Lebensmittel im ersten Lebensjahr nicht auf den Teller gehören. Er ersetzt keine Beratung: Alle Fragen zur Ernährung deines Kindes besprichst du mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt, deiner Hebamme oder in einer Elternberatung.

Wann beginnt die Beikost?

Im ersten Lebensabschnitt sind Muttermilch oder spezielle Säuglingsnahrung die Grundlage der Ernährung. Sobald das Baby Interesse am Essen der Eltern zeigt, kann die Beikost beginnen, in der Regel ab dem fünften Lebensmonat. Orientiere dich dabei an der Entwicklung deines Kindes, zum Beispiel am Interesse am Essen oder an den ersten Zähnen, und sprich den Zeitpunkt mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt ab.

Eine feste Reihenfolge der Beikost oder eine bestimmte Tageszeit gibt es nicht. Wichtig sind die Bedürfnisse deines Kindes, die Zubereitung und die passende Konsistenz.

Wie bereitest du Beikost zu?

Anfangs ist die Beikost vorwiegend gedünstet, warm und püriert. Mit der Zeit wechselst du zu weicheren und festeren Bestandteilen im Brei. Dazu passen zum Beispiel:

  • Gemüse und Obst: Hier kannst du aus dem großen Angebot frei wählen. Kombiniere und wechsle die Sorten, damit dein Kind verschiedene Geschmäcker kennenlernt. Saisonale Ideen findest du im Saisonkalender für Obst und Gemüse, zum Beispiel Brokkoli oder Wurzelgemüse. Unser Sortiment siehst du bei Gemüse und Obst.
  • Getreide: Fein vermahlen im Brei, später auch als Flocken oder Vollkornnudeln. Hafer eignet sich gut für den Anfang. Getreide findest du in der Kategorie Mehl, Getreide und Co.
  • Fleisch, Fisch, Ei und Hülsenfrüchte: Fisch ohne Gräten, Fleisch und Ei gut durchgegart. Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Erbsen bereitest du fein püriert zu.
  • Öl und Nüsse: Pflanzliche Öle wie Raps-, Lein- oder Olivenöl und fein vermahlene Nüsse kannst du dem Brei beimengen. Ganze oder gehackte Nüsse sind nicht geeignet, weil sie in die Atemwege gelangen können.
  • Milchprodukte: Verwende nur pasteurisierte Milch. Wann und in welcher Menge du Milch in Brei geben kannst, besprichst du mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt.

Welche Lebensmittel sind im ersten Lebensjahr nicht geeignet?

Damit nichts passiert, lässt du im ersten Lebensjahr folgende Lebensmittel weg:

  • Honig: Er kann Sporen enthalten, die für Babys gefährlich sein können.
  • Salz und scharfe Gewürze: Würze lieber mit Kräutern.
  • Zucker, Süßungsmittel und Limonaden: Sie gehören nicht in die Babyernährung.
  • Rohe Eier, roher Fisch und rohes Fleisch: Wegen möglicher Keime wie Salmonellen und Listerien sind sie nicht geeignet. Gare tierische Produkte vollständig durch.
  • Schinken, Speck und Wurst: Sie sind zu salzig.
  • Kaffee und koffeinhaltiger Tee: Sie sind für Kinder nicht geeignet.
  • Grobe Bestandteile: Ganze oder gehackte Nüsse, Samen, Körner, ganze Beeren und Hülsenfrüchte sowie Fisch mit Gräten bergen Erstickungsgefahr.
  • Milchersatzgetränke: Pflanzliche Getränke aus Reis, Mandeln oder Ähnlichem ersetzen nicht die Muttermilch oder Säuglingsnahrung.

Wenn du dein Kind vegetarisch oder vegan ernähren möchtest, sprichst du das unbedingt vorher mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt ab.

Wie gelingt eine entspannte Mahlzeit mit Baby und Kleinkind?

Nicht jede Zusammenstellung kommt beim Nachwuchs sofort gut an. Diese Hinweise helfen:

  • Geduld: Auch Erwachsene probieren ein Lebensmittel oft mehrmals, bis es ihnen schmeckt. Gib deinem Kind Zeit und übe keinen Druck oder Zwang aus. Kleinkinder wollen Essen auch „begreifen“, deshalb ist Fingerfood zusätzlich zum Brei eine gute Kombination.
  • Hunger und Sättigung: Kinder hören intuitiv auf zu essen, wenn sie satt sind. Achte beim Füttern auf die Signale deines Kindes. Ein geöffneter Mund zeigt oft Hunger, das Wegschieben von Teller oder Löffel oder das Einschlafen beim Essen kann Sättigung bedeuten.
  • Vorbild: Eltern gehen mit gutem Beispiel voran. Wer selbst nicht gerne Brokkoli isst, kann dem Kind schwer vermitteln, dass er lecker ist.
  • Hygiene: Arbeite sauber und gare tierische Produkte vollständig durch.

Gemeinsam mit dem Kind neue Sorten zu entdecken ist auch für Erwachsene eine schöne Gelegenheit. Der Geschmackssinn spielt dabei eine wichtige Rolle.

Häufige Fragen

Ab wann gibt es Beikost?

In der Regel ab dem fünften Lebensmonat, wenn das Baby Interesse am Essen zeigt. Sprich den Zeitpunkt mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt ab.

Wie sollte der erste Brei sein?

Anfangs vorwiegend gedünstet, warm und püriert. Später kannst du weichere und festere Bestandteile ergänzen.

Welche Lebensmittel sind im ersten Lebensjahr tabu?

Dazu zählen Honig, Salz, Zucker, rohe tierische Produkte, Wurstwaren, Kaffee und koffeinhaltiger Tee sowie grobe Bestandteile, die zu Erstickung führen können.

Dürfen Babys Nüsse essen?

Nur fein vermahlen. Ganze oder gehackte Nüsse können in die Atemwege gelangen und sind nicht geeignet.

Beikost ist eine neue Entdeckungsreise für dein Kind: abwechslungsreich zubereitet, weich und mit Geduld angeboten. Bei allen Fragen berät dich deine Kinderärztin oder dein Kinderarzt. Wir von Johanna vom Feld unterstützen dich gerne mit unserem vielfältigen Angebot und liefern bis an die Haustür.

Aktualisiert im Oktober 2026.