Die Temperaturen steigen, die Natur erblüht und zeitgleich kommt Frühjahrsmüdigkeit auf. Um mit voller Energie in den Frühling zu starten, hilft es natürlich, sich an der frischen Luft zu bewegen. Es muss nicht immer eine Sporteinheit sein, auch ein gemütlicher Spaziergang stärkt das Herz-Kreislauf-System und die Sonneneinstrahlung auf der Haut bringt die Vitamin D-Produktion auf Touren. Die langen Winternächte und die geringe Auswahl an regionalen frischen Obst- und Gemüsesorten können die Nährstoffe im Körper reduzieren und Müdigkeit hervorrufen. Nun ist es besonders wichtig, die Nährstoffspeicher mit Vitaminen und Mineralstoffen aufzufüllen. Frische Frühlingskräuter liefern eine Vielzahl wichtiger Vitalstoffe und bringen den Stoffwechsel in Schwung.

“Brenna tuats guat!”

Die Brennnessel wird speziell in der Fastenzeit und zur Entschlackung gerne verwendet. Für viele Gartenfreunde ist sie eher ein unliebsames Unkraut, dabei lässt sie sich bestens in der Küche einsetzen. Sie ist ein schmackhaftes Wildgemüse und ein stärkendes und reinigendes Heilkraut. Die Triebe und Blätter sammelt man vor allem im Frühjahr in den Monaten März/April, wenn die Pflanze im Laufe des Jahres höher gewachsen ist, aber noch keine Blütenstände ausgebildet hat, nimmt man die oberen Pflanzenteile, da die Blätter feiner und gehaltvoller sind. Von Juni bis August kann man die Brennnesselsamen pflücken, diese verwendet man frisch oder trocknet sie ein paar Tage an der Luft und nützt sie als Garnierung für Salate oder Rohkost. Dieses Heilkraut ist reich an Nährstoffen. Die Blätter enthalten viel Eiweiß, Eisen, Kalzium, Magnesium, Kieselsäure, Vitamin A und C. Vor allem Brennnesselspinat eignet sich hervorragend als kulinarische Nährstoffquelle. Bei Verdauungsstörungen, Magen- und Darmproblemen, Krämpfen und Geschwüren und bei schmerzenden Gelenken (z.B. Rheuma und Gicht) können Brennnesselbäder und –tees Linderung verschaffen. Speziell bei Fastenkuren hilft das Trinken von Brennnesseltee (2-3 Tassen täglich für maximal 3 Wochen), Wassereinlagerungen zu reduzieren und den Stoffwechsel anzuregen. Da dieses Heilkraut ein Stickstoffanzeiger ist und gerne auch auf gut gedüngten Böden wächst, sollte die Wahl der Pflückstellen gut getroffen sein. Hundewiese und stark gedüngte Ackergrenzen sollte man daher eher meiden.

Oft ist ein Gänseblümchen in der Wiese mehr Wert als Gold und Silber!

Als erste Frühlingsboten zeigen sich auf den Wiesen die zarten Gänseblümchen. Blätter, Stängel und Blüten können von März bis August gesammelt und verzehrt werden. Es ist ebenfalls ein kräftigendes und reinigendes Heilkraut, regt Stoffwechsel und Appetit an und eignet sich vor allem für Menschen, die nach Infekten oder starkem Gewichtsverlust wieder zu Kräften kommen wollen. Gänseblümchentee unterstützt das Immunsystem, der Presssaft wirkt entschlackend und reinigend. Frische Gänseblümchen schmecken ausgezeichnet in Salaten, Suppen, Aufstrichen oder Smoothies und peppen zusätzlich so manches Gericht noch optisch auf.

“Lieber einen Leerbauch als irgendwas mit Bärlauch! – Nur, wenn es der Falsche ist!”

Vor allem Bärlauch erfreut sich im Frühjahr als Wildgemüse größter Beliebtheit. Es ist verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch und in den Wäldern Europas und Asiens weit verbreitet. Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze, deren Blätter im März und April geerntet werden. Naturheilkundlich wird Bärlauch als Heilmittel bei Magen-Darm-Störungen eingesetzt, da es eine antibakterielle Wirkung aufweist. Zudem wirkt Bärlauch stoffwechselanregend und hat positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel. Dieses Wildgemüse riecht und schmeckt stark nach Knoblauch und wird in der Küche meist roh und kleingeschnitten in Speisen gemischt. Es eignet sich hervorragend für die Zubereitung von Pesto und Aufstrichen. Wer sich nicht sicher ist, die Pflanze zu erkennen, sollte lieber die Finger von wildem Bärlauch lassen, da Verwechslungsgefahr mit Herbstzeitlose, Maiglöckchen, geflecktem Aronstab, giftiger Gartentulpe oder Weißwurz besteht. Der Verzehr geringer Mengen eines giftigen Doppelgängers wie z.B. der Herbstzeitlose kann zum Tod führen. Daher empfiehlt sich pflanzenunkundigen Personen eher der Kauf geprüfter Ware beim Händler des Vertrauens.

Löwenzahn mit Löwenkraft!

Mit seinen strahlenden Blüten ist der Löwenzahn auf Wiesen kaum zu übersehen. Diese Pflanze ist ebenfalls ein Stickstoffanzeiger und gedeiht daher auch gerne an überdüngten Böden. Daher sollte man auch hier auf naturbelassene Stellen achten. Alle Teile der Pflanze sind genießbar. Die Blätter können für die Wildkräuterküche ganzjährig geerntet werden, als Tee eignen sich die Blätter besonders vor der Blüte von März bis April. Der Eisengehalt der Löwenzahnblätter übertrifft den Gehalt von Spinat um ein Vielfaches und auch Provitamin A ist in großen Mengen enthalten. Die großen Blüten sind voll von mineralstoff- und eiweißhaltigen Blütenpollen. Die Wurzel enthält im Frühjahr viel verdauungsanregenden Milchsaft, der auch im Stängel enthalten ist. Löwenzahnwurzeln lassen sich roh oder gekocht verzehren, schmecken jedoch sehr bitter und sollten daher sparsam dosiert werden. Diese Pflanze hat viele positive Eigenschaften. Sie wirkt magenstärkend, blutreinigend, harntreibend, leber- und nierenanregend und verbessert den gesamten Stoffwechsel. Vor allem die verdauungsfördernde Wirkung aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe wirkt sich bei Verstopfung positiv aus. Die Blätter eignen sich gut als Salat, zu Kartoffeln und Gemüse, die Stängel lassen sich als Schnittlauchersatz verwenden und die Blüten dienen als schmackhafte Dekoration in Salaten, Aufstrichen und Süßspeisen.

Löwenzahn Wiese

Löwenzahn mit Löwenkraft!

Mit seinen strahlenden Blüten ist der Löwenzahn auf Wiesen kaum zu übersehen. Diese Pflanze ist ebenfalls ein Stickstoffanzeiger und gedeiht daher auch gerne an überdüngten Böden. Daher sollte man auch hier auf naturbelassene Stellen achten. Alle Teile der Pflanze sind genießbar. Die Blätter können für die Wildkräuterküche ganzjährig geerntet werden, als Tee eignen sich die Blätter besonders vor der Blüte von März bis April. Der Eisengehalt der Löwenzahnblätter übertrifft den Gehalt von Spinat um ein Vielfaches und auch Provitamin A ist in großen Mengen enthalten. Die großen Blüten sind voll von mineralstoff- und eiweißhaltigen Blütenpollen. Die Wurzel enthält im Frühjahr viel verdauungsanregenden Milchsaft, der auch im Stängel enthalten ist. Löwenzahnwurzeln lassen sich roh oder gekocht verzehren, schmecken jedoch sehr bitter und sollten daher sparsam dosiert werden. Diese Pflanze hat viele positive Eigenschaften. Sie wirkt magenstärkend, blutreinigend, harntreibend, leber- und nierenanregend und verbessert den gesamten Stoffwechsel. Vor allem die verdauungsfördernde Wirkung aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe wirkt sich bei Verstopfung positiv aus. Die Blätter eignen sich gut als Salat, zu Kartoffeln und Gemüse, die Stängel lassen sich als Schnittlauchersatz verwenden und die Blüten dienen als schmackhafte Dekoration in Salaten, Aufstrichen und Süßspeisen.

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Unkraut zum Aufessen – Giersch

Der Giersch ist ein heimisches Superfood, jedoch verbreitet er sich im Garten sehr hartnäckig und ist daher bei leidenschaftlichen Gärtnerinnen und Gärtnern nicht sonderlich beliebt. Doch man kann diesem „Unkraut“ sehr einfach zu Leibe rücken und durch den Verzehr dieser Pflanze seiner Gesundheit etwas Gutes tun. Mit der Dreierregel lässt sich der Giersch gut identifizieren: Der Blütenstängel hat eine dreikantige Form, vom Stängel gehen drei Blattgruppen ab, die wiederrum dreifach unterteilt sind. Die beste Erntezeit der Blätter ist im Frühling von März bis Mai. Vor allem als Tee oder als Wildgemüse in Eintöpfen, Aufstrichen, Suppen oder Smoothies hält der Giersch Einzug in unsere Küche. Diese Pflanze zählt zu den blutreinigenden, harnfördernden und entgiftenden Kräutern. Als Teeaufguss zur innerlichen und äußerlichen Anwendung wird Giersch speziell Gicht- und Rheumapatienten empfohlen. Wer von einem Insektenstich geplagt wird, sollte ein frisches zerknülltes Blatt auf den Stich legen, da es eine kühlende Eigenschaft hat und somit etwas Linderung verschafft. Frische Blätter zaubern einen angenehm-würzigen Geschmack und aromatisieren so stilles oder prickelndes Wasser. Vor allem eignet sich Giersch hervorragend für Frühjahrskuren, da er über eine stoffwechselanregende Eigenschaft verfügt und Magen und Darm reinigt.

Um fit in den Frühling zu starten, sollte man daher die Kräfte der Natur mit einbeziehen und sich Farbe und Frische in den Speiseplan zaubern. Mit erfahrenen Kräuterpädagogen oder einem guten Kräuterlexikon lässt sich mit Sicherheit die richtige Pflanze auf Wiesen und in Wäldern entdecken und das eine oder andere Gericht nicht nur optisch aufpeppen, sondern neue Geschmäcker einbringen und den Körper mit einer Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Lass dir den Frühling schmecken!